Bar - Old Town Bar

Bar ist unser letzter Aufenthaltsort in Montenegro. Wir nutzen die Gelegenheit um uns Bar aber vor allem Old Town Bar anzuschauen.

Bar ist eine bedeutende Hafenstadt. Von hier verkehren die Fähren nach Bari und Ancona in Italien. Er ist auch Ausgangspunkt der Bahnstrecke Belgrad – Bar, welche über Podgorica führt. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind Handel und Tourismus.

Old Town Bar (Stari Bar) wurde 1979 durch ein Erdbeben zerstört und somit das Aquädukt, das die Stadt mit Wasser versorgte. Der Standort wurde daher aufgegeben und die neue Stadt Bar an der Küste, an den alten Hafenanlagen, gebaut. Die Menschen kehrten einige Jahre später wieder zurück, als das Aquädukt wiederhergestellt war. 2003 betrug die Einwohnerzahl 1’864.

Die Zerstörung der Altstadt ansich, erfolgte im Montenegrinisch-Ottoman-Krieges (1876 – 1878). Ein Grossteil der Stadt wurde durch Bomben zerstört.

Es ist an der Zeit, die Bilder sprechen zu lassen. Begleite uns nun bei der Erkundungstour von Bar und Old Town Bar.

Bar in Sicht. Kurz vor der Hafeneinfahrt.

King Nikola’s Palace by night

Farbfontäne

Konkatedrala St. Petra Apostola und Wohnquartier

Wohnblöcke

Das Zentrum mit seiner sozialistischen Architektur

Church of St. Jovan Vladimir

Wundervolle Wandmalerei

Die Bahnlinie, die nach Belgrad führt

Auf geht es nach Old Town Bar

Auf dem Weg, nach Old Town Bar, kommen wir an spannenden Orte vorbei

Celuga

Das Ziel ist in Sicht

Die Old Town ist von einer Mauer umgeben und drumherum befinden sich Geschäfte, Bars und Restaurants

Schon sind wir mitten drin. Der Eintritt kostet 3.-€/Person. Dafür gibt es sehr viel zu sehen.

Privatvorführung 😅

Mehr über die Geschichte von Stari Bar, erfährst du über diesen Link

Was für ein Ausblick

Wir geniessen die wundervolle Aussicht und die Landschaft drumherum

An der Aussicht können wir uns nicht satt sehen

Mauerwände mit Geschichte. Schade, können sie nicht sprechen.

Blick durchs Mauerfenster in die belebte Gasse

Ein kurzes Fazit

Der Besuch von Old Town Bar ist sehr zu empfehlen. Die Vorstellung, wie es früher einmal ausgesehen hat, ist faszinierend. Durch die Ruinen zu schlendern, dabei eine wundervolle Aussicht geniessen und überall hineinschauen, auch wenn es noch so verwinkelt ist, lädt zum verweilen ein. Wir waren für ein paar Stunden in eine andere Welt eingetaucht.

Um wieder in die Realität zurückzukehren, gönnten wir uns einen kleinen Imbiss. Nach der Stärkung schlenderten wir durch die Gassen und machten uns auf den Rückweg.

Restaurant „Cardak Brbot“, hier haben wir einen feinen Imbiss genossen

Die Häuser sind alle so niedlich

Leider haben wir es  nicht probiert

Ein Résumé: Old Town Bar hat uns deutlich besser gefallen als die Neustadt Bar. Warum? Der Charme, der Altstadt, hat uns verzückt.

Mit einem Mietwagen unternahmen wir Ausflüge zum Skutarisee (ein Nationalpark) und nach Ulcinj. In der Nähe von Ulcinj gibt es einen sehr, sehr langen Sandstrand – den Long Beach (Velika plaza). Mit seinen 12km ist er einer der längsten Sandstrände in Europa und der längste in Montenegro. Klar, mussten wir uns diesen anschauen. Es gibt verschiedene Strandabschnitte. Miami Beach tönte für uns sehr gut😁

 

Skadar-See Nationalpark

Der Flusslauf ist umsäumt von Seerosen – soweit das Auge reicht

Lohnenswert

Long Beach – 12km nichts als Sand 😍

Der Strand ist gesäumt von „Beach-Abschnitten“ Sonnenhungrige finden hier mit Sicherheit eine Liege, um den Tag zu verbringen.

☺️

Ulcinj

Montenegro hat uns wirklich sehr gut gefallen. Landschaftlich ist es sehr Abwechslungsreich. Die Nationalparks laden zum Wandern ein, die Strände zum entspannen und die geschichtsträchtigen Städte zum verweilen. Montenegro ist 100% eine Reise wert.

Blick von der Altstadt

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Amstad.gerold

    hallo CAROLA
    ich habe deinen Bericht genossen und reise jeweils in Gedanken mit euch mit. Sehr interessant und lehrreich. ich freue mich auf weitere Beiträge.
    Noch schöne Wintertage an Land
    Marlies

    1. Caro

      Liebe Marlies
      Danke für dein Feedback.
      Ja, das Landleben hat auch seine Reize. Hier im Norden ist es jedoch ungemütlich bei Wind und Regen. Aber, wir machen das Beste daraus.
      Herzliche Grüsse

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