Februar 2026

Unser Boot wird fit für die Saison

Text: Christian / Bilder & Kurzfilme: Carola

Aufbruch im Winter

Mitten im kalten Winter starten wir frühmorgens zu Hause. Die Bootssaison 2026 soll eröffnet werden! In Cartagena wartet der Frühling mit angenehmen Temperaturen auf uns. Über Genf und das Rhonetal fahren wir ans Mittelmeer. Jede Stunde zeigt ein Grad mehr auf der Aussentemperaturanzeige. Die Vorfreude ist gross.

Nach rund neun Stunden erreichen wir Canet-en-Roussillon für einen Zwischenstopp. Am nächsten Tag geht es weiter entlang der spanischen Küste bis nach Cartagena.

Erste Bilanz: Das Boot hat unsere Abwesenheit gut überstanden, nicht zuletzt auch dank unserer Bootsnachbarn, die während der letzten Starkwinde helfend eingegriffen haben.

Zeit für eine Kaffee-Pause nahe Genf

Übernachtung in Canet-en-Roussillon

Am nächsten Morgen

Angekommen – soweit ist alles gut 👌

Am nächsten Tag erfolgt die Kontrolle

Arbeitstage zwischen Sonne und Carneval

Kaum angekommen, beginnt die Saisonarbeit. Zwischen Wiedersehen mit der Segler-Community und dem bunten Carneval darf das eigentliche Ziel nicht vergessen werden: unser Boot soll fit gemacht werden!

Wir teilen die Aufgaben auf: Morgens ein Kaffee im sonnigen Cockpit, alle zwei Tage Walking mit der Crew vom SK Botticelli an den Stadtstrand, den Rest des Tages Arbeiten an Bord.

Die unangenehmste Aufgabe schieben wir geflissentlich hinaus, die Fugen an Deck. Auf Knien, in unmöglichen Positionen, kratzen, reinigen, kleben, füllen wir alles neu aus. Hart, aber am Ende: geschafft! Und wir sind erleichtert, das Deck sieht wieder Tip Top aus.

Sportlich in den Tag starten

Die „Sportler-Truppe“ – Botticelli-Crew mit Thomas & Iris und natürlich die Blue Wave-Crew mit C&C 😁

Fugen – eine aufwendige Arbeit

Carneval in Cartagena

Chris wird kurzzeitig in Haft genommen 😆

Die Kostüme sind hübsch anzusehen

Bei den Rhythmus kann man nicht still sitzen 💃

Gäste, Motor und das stille Örtchen

Weitere Aufgaben warten: Fender reinigen, Schimmel vom Bimini entfernen, Leinen waschen, Diesel tanken und einiges mehr.

Natürlich gibt es auch schöne Pausen. Mein Patenkind kommt mit ihrer Schwester und einer Freundin zu Besuch und die Shivaya-Crew schaut ebenfalls vorbei. Eine perfekte Abwechslung vom Alltag an Bord.

Der Mechaniker für die Motorwartung taucht schliesslich auf, natürlich exakt während Caro’s Zoom-Meeting. Zwischen Werkzeug und offenen Klappen sitzt sie konzentriert am Notebook, während der Motor läuft. Später zieht sie sich auf’s „stillste Örtchen“ des Bootes zurück und führt das Gespräch dort zu Ende.

Die Fender haben es nötig gereinigt zu werden

Die Deckel vom Ankerkasten werden nach der Fugenarbeit wieder montiert

Dem Stock-Schimmel geht es an den Kragen

Das Ergebnis

Während wir am Boot arbeiten, spielen sich einzigartige Naturschauspiele ab

Die Festmacherleinen erhalten ein Bad – das Salz wird somit entfernt und die Leinen werden wieder weicher

Die Leinen trocknen an der Sonne

Chris imprägniert ausgiebig das Bimini

Chris Patenkind ist mit ihrer Schwester und einer Freundin zu Besuch

Die Shivaya-Crew zu Besuch

Meine Vorbereitungen zum bevorstehenden Online-Coaching. Alles muss perfekt funktionieren.

Wenn man denkt, dass alles perfekt vorbereitet ist, kommt der Mechaniker zur Motorwartung vorbei

Die Gegebenheiten nehmen wie sie kommen. Konzentriertes Online-Coaching, während der Motor gewartet wird

Proviantieren für Langfahrt

Schwere Vorräte werden eingekauft: Wasser, Getränke, haltbare Lebensmittel. Diesmal führen wir ein Inventar, damit wir nicht bereits Vorhandenes kaufen. Alles schwere muss jetzt an Bord, beim nächsten Besuch gibt es kein Auto vor Ort.

Abschied und Rückfahrt

Die drei Wochen vergehen wie im Flug. Am 1. März ist der Morgen bewölkt und kühl, passend zu unserer Stimmung beim Abschied. Zu unserer grossen Freude wartet vor dem Boot ein kleines Abschiedskomitee, als wollten sie uns nicht gehen lassen.

Wir fahren früh aus der Marina, bevor die Strasse wegen eines Sportanlasses gesperrt wird. Ein letzter Sprung vom Boot auf den Steg, vollgepacktes Auto, und los geht’s. Frühstück gibt es wie beim letzten Mal in La Mata, ein gebührender Abschied vom Wasser.

Die erste Übernachtung liegt dieses Mal noch auf spanischem Boden, in Colera. Ein quirliges, herzliches Ehepaar empfängt uns im familiären Hotel. Am nächsten Morgen starten wir ausgeruht Richtung Heimat, aber zuerst entlang der alten Küstenstraße: Stopps in kleinen Dörfern, Kaffee in der Sonne, jede Bucht wird noch einmal genossen. Erst nach einem letzten Fotostopp auf dem Damm beim Étang de Leucate geht es endgültig auf die Autobahn Richtung Norden.

Frühstück in La Mata

Strand bei Colera

Unsere Unterkunft in Colera

Kaum unterwegs, stoppen wir in Portbou für einen Kaffee an der Sonne

Phare Solaire du Cap Cerbère

Banyuls-Sur-Mer

Collioure – hier hat es uns sehr gut gefallen

Bunte Gassen und Promenaden

Kaffee darf nicht fehlen

Leucate

Die Kite-Surfer haben ihren Spass

Sicher zu Hause angekommen

Und hier eine Schnellzusammenfassung. Zusammengestellt von Polarsteps

Geburtstag und Aufbruch

Besuch aus dem Norden steht an: Caro’s Mutter feiert ihren 75. Geburtstag am Lago Maggiore und geniesst einige schöne Tage in Italien bis es wieder zurück in die Schweiz und weiter nach Deutschland geht.

Happy Birthday 🥳

Wir geniessen den Frühling in Bella Italia

Auch für uns heisst es bald wieder „arrivederci“ – der Flug nach Alicante wartet, die nächste Etappe unserer Segelsaison ruft.

Bis dahin üben wir mit der Insta 320 und dem neuen 3m Stab 🤣

Schreibe einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..